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Entbehrte Laute, erfrischter Schmerz

 

Sein Herz war gebrochen, seine Liebe verloren
Es taute ein Frühlingsmorgen mit seinen glitzernden Zweigen
So zog ich das Messer, ich hatte meine Kehle erkoren
Frohlocken der Glocken, die berauschenden Geigen

 

Die Vöglein sangen, der Wind wehte zart,
Schwitzend ich mich vorm Spiegel sah
Der Klang einer Stimme, so fern und so nah
Er liebte doch so innig, verletzt ward er so hart

 

In meinem Antlitz verzehren sich die Ungebornen
Sich die Saiten der Harfe biegen und neigen
Im Innersten ersteift, von Außen ganz erfroren
Blütenstaub tanzte in freudigen Reigen

 

Wir hörten nicht nur das, was dort geschah
So trat er an seine letzte Höllenfahrt
Alles hatte sich um die Knospen geschart
Nichts ist mehr sinnvoll, der Tod ist jetzt da.


Last update: 09.06.08 13:45 - © Cora Rok - Imprint / Impressum - Disclaimer

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